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Anmeldung 2010
18. Toggenburger Anästhesie-Repetitorium
8. - 15. Mai 2010
Leitbild

1. Ziele des Toggenburger Anästhesie Repetitoriums
Das Toggenburger Anästhesie Repetitorium bietet einen konzentrierten Überblick über das Fachgebiet "Anästhesie". Die wichtigsten Grundlagen werden repetiert und vertieft; der Bezug von anästhesiologischen Massnahmen und Problemen zu Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie wird hergestellt. Der Stoff wird in der Form präsentiert, wie er in etwa an den Fachprüfungen verlangt wird. Die Teilnehmerinnen / Teilnehmer erhalten damit Gelegenheit, ihr bereits erarbeitetes Wissen zu überprüfen, zu ergänzen und zu festigen. Im Gegensatz zu andern Kongressen wird bewusst auf die Vermittlung von Spezialwissen und von aktuellen Hypothesen weitgehend verzichtet.

Obwohl die Referenten hie und da auch auf Probleme von Multiple Choice Prüfungen eingehen, dient das Repetitorium nicht in erster Linie zur Vorbereitung auf solche Examina. Im Vordergrund steht die Vermittlung von solidem Grundlagenwissen für die tägliche Praxis (und damit gleichzeitig auch für die Prüfungen).

2. Teilnehmerinnen/Teilnehmer
Das Toggenburger Anästhesie Repetitorium richtet sich vor allem an zwei Gruppen von Anästhesie-Ärztinnen und -Ärzten:

  • Kolleginnen und Kollegen, welche vor der Fachprüfung oder vor dem europäischen Examen stehen
  • Kolleginnen und Kollegen mit abgeschlossener Fachausbildung, welche den neuesten Stand des Grundlagenwissens wieder einmal in konzentrierter Form repetieren möchten.

Das Repetitorium eignet sich eher nicht für Ärztinnen und Ärzte im ersten (und zweiten) Weiterbildungsjahr.

3. Durchführungsort
Der Durchführungsort ist so gewählt, dass sich eine klausurähnliche Atmosphäre ergibt. Die Referentinnen / Referenten und Teilnehmerinnen / Teilnehmer sollen sich auch ausserhalb des Programms häufig treffen und fachliche Probleme in zwangloser Art diskutieren können. Die Haupt-Referenten sind während einem grösseren Teil des Repetitoriums anwesend und stehen zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung. Bestandteil der Teilnahme ist die Logis aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hotel Alpenrose.

Die Teilnehmerinnen / Teilnehmer, Referentinnen und Referenten sind im Hotel Stump's Alpenrose oder in der benachbarten Pension Iltios untergebracht (Halbpension). Zusätzlich werden Mittagessen oder Lunchpakete angeboten. Andere Arrangements sind nicht vorgesehen.

4. Stoffplan
Der Stoffplan des Repetitoriums ist wie folgt aufgeteilt:
47 Lektionen zu je 45 Minuten, täglich von 08:00 bis 12:00 und von 15:45 bis 18:30 Uhr
Mittagsveranstaltungen von 14:15 bis 15:15 Uhr
Abendveranstaltungen von 20:30 bis 22:00 Uhr
Arbeitsplätze für das Selbststudium, täglich zur Verfügung von 08:00 bis 22:00 Uhr
Training für die mündlichen Prüfungen in Gruppen zu 5-6 Personen im Rahmen der Mittagsveranstaltungen

Die im Repetitorium zur Verfügung stehende Zeit ist beschränkt, und damit auch die Anzahl sowie die Dauer der Lektionen. Wir haben uns bemüht, den Wissensstoff sorgfältig auf die zur Verfügung stehende Zeit zu verteilen. Natürlich können nicht alle Gebiete gleich ausführlich behandelt werden. Alle Anwesenden sind aufgefordert, den vorgegebenen Zeitrahmen minutengenau einzuhalten, da bei der hohen Stoffdichte die Pausenzeit auf keinen Fall mitbeansprucht werden darf. Diskussionen oder das Beantworten von Fragen müssen während der Lektionszeit oder individuell in den Pausen stattfinden. Fünf Minuten vor Ablauf der Zeit ertönt ein erstes Glockenzeichen als Hinweis für die Referentin / den Referenten. Die Lektion und eine allfällige Diskussion werden nach Ablauf von 45 Minuten durch ein zweites Glockenzeichen definitiv unterbrochen.

Die Mittags- und Abendveranstaltungen sind als fakultativ eingestuft, was den Teilnehmerinnen / Teilnehmern erlaubt, das Freizeitangebot oder die individuellen Arbeitsplätze für das Selbststudium zu nützen. Ein fakultatives Training für die mündlichen Prüfungen rundet das Angebot ab. Hier lernen die Teilnehmerinnen / Teilnehmer, eigene Gedanken unter einem gewissen Zeitdruck und laut zu formulieren. Damit wird eine Prüfungssituation simuliert, und es ergibt sich Gelegenheit, die eigene Reaktion auf eine solche Herausforderung unverbindlich kennen zu lernen. Das Training dient ausdrücklich nicht dazu, vorhandenes Wissen zu testen und zu bewerten.

5. Skriptum
Zu jedem Hauptreferat (Lektionenteil) erscheint ein Skriptum, welches alle wesentlichen Aspekte des entsprechenden Vortrages enthält und die Hörer vom Mitschreiben entlastet. Es besteht grundsätzlich aus den Kopien der projizierten Folien und Dias, eventuell versehen mit zusätzlichen Kommentaren, welche die mündlichen Ausführungen zusammenfassen.

Der Skripten-Ordner ist integraler Bestandteil des Toggenburger Anästhesie Repetitoriums und kann nicht einzeln abgegeben werden. Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer erhält nur ein persönliches Exemplar. Aus urheberrechtlichen Gründen können keine elektronischen Kopien abgegeben werden.

6. Zusätzliche Hinweise für Referenten
Im Lektionenteil soll der Wissensstoff als Grundsatzreferat von der Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie her so gestaltet werden, dass allgemein anerkanntes Gedankengut vermittelt wird. Dabei hat die Übersicht über das Thema erste Priorität. Wenn konkret Methoden genannt werden, sollen immer verschiedene Verfahren kontrovers diskutiert werden. Hauseigene Methoden und Ansichten müssen konsequent als solche bezeichnet werden.

Erfahrungen aus den letzten Repetitorien zeigen, dass zum Beispiel folgende Überlegungen eher keinen Platz im Referat erhalten sollten:

  • Hinweise zu Details der Anästhesieführung
  • Spezielle Methoden, hausübliche Verfahren
  • Neueste Forschungsresultate, spezielle theoretische Aspekte
  • Einzelne Fallberichte

Folgende Aspekte dagegen sind sehr wertvoll:

  • Konkrete Beispiele zu den erläuterten Prinzipien
  • Angabe von weiterführender, dem Referenten wesentlich erscheinender Literatur (ca. 3-5 Quellen, vorzugsweise Übersichten oder wichtige Einzelartikel)
  • Genaue Bezeichnung der Herkunft der projizierten Grafiken

Folgende audiovisuelle Hilfsmittel stehen zur Verfügung:

  • Projektor für A4-Hellraum-Folien
  • Beamer für direkte Projektion ab Laptop, Doppelprojektion ist möglich, Laptops (Windows) stehen zur Verfügung. Wir empfehlen jedoch, zusätzlich das eigene Laptop und eine Sicherungs-CD mitzubringen
  • MS Windows Vista und XP, Microsoft Office 2007 (Word, Excel, PowerPoint)

Wegen der beschränkten Raumhöhe sind querformatige Folien vorteilhafter als hochformatige. Bei Folien bitte das untere Drittel nicht beschriften!

Im Saal 1 steht eine moderne Lautsprecheranlage mit tragbarem drahtlosem Mikrofon zur Verfügung. Es wird empfohlen, diese zu benützen.

Mit den Referenten, die Abendveranstaltungen betreuen, werden besondere Abmachungen getroffen. Der zeitliche Rahmen ist jedoch ebenfalls fix und darf keineswegs überschritten werden: 40 + 40 Minuten Unterricht, dazwischen 10 Minuten Pause (20:30 bis 21:10 und 21:20 bis 22:00).

Nach besonderer Abmachung übernehmen einzelne Referenten (je nach Teilnehmerzahl) 1-2 Gruppen für das Training der mündlichen Prüfungen in der Mittagszeit. Das Training besteht darin, dass jeder Kandidat / jede Kandidatin Teile aus einem gegebenen klinischen Fall vorträgt und dazu einige Fragen beantwortet.

(Bitte verwenden Sie keinesfalls Originalakten der offiziellen Fachprüfung. Jede Bevorzugung von Kandidaten, welche am Repetitorium teilnehmen, muss absolut vermieden werden.)


Version: 22. Juni 2010 / Inhalt: Dr. R. Lenz / Webmaster: Dr. R. Schöpflin / © 2002 - 2009 Institut für Anästhesiologie, Kantonsspital St. Gallen